Dienstag, 7. August 2012

Im Regenbogen


Du lächelst wie der Halbmond.
Die Gezeiten und all
das interessieren dich nicht.
Fünfzehn reine Steingeschwader.
Hingeschlachtete Wale.
Man könnte meinen, du verweigerst
dich und und tanzt nur im verzerrten Regenbogen.
Du spielst mit Glas und verzierst die Welt mit Schmelzpegeln.
Graues Feuer wunderbar.
Hellrotes Feuer sichtbar fein.
Findest du im Schlaf soweit nicht
auch die Nacht verborgen weinen?
Ein Tiger streicht vorbei, satt ist er schon.
Voll Gram.

Irgendwann kam ein Mann zu dir.
Alt, das Leben noch in Rätseln.
Er erzählte dir von Silberfischen und
eingedellten Fahrzeugtüren.
Such beim Licht nie die Quelle. Sie verglüht dich nur.
Und du sagtest: Stirb, alter Mann!
Deine Zeit ist vorbei.

Einmal hast du angefangen zu arbeiten.
Ein Palast aus Spucke und Stofffetzen.
Du erhobst dich zum Bürgermeister und branntest
alles nieder.

Gestern gab es Buffet.
Heute nicht.

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